Zwischenbericht 2 2020, Q2

Weiterhin stabile Entwicklung – die Auswirkungen der Corona-Krise konnten relativ gut pariert werden 

  • Der Umsatz stieg um 6,0 % auf 12.572 MSEK (11.856 MSEK)
  • Das Ergebnis nach Finanzergebnis stieg um 8,3 % auf 1.222 MSEK (1.128 MSEK)
  • Der Gewinn je Aktie belief sich auf 1,79 SEK (1,71 SEK)
  • Übernahme der serbischen TIKI Group, der türkischen Üntes, der niederländischen Nathan, der deutschen WATERKOTTE, der schwedischen VEÅ sowie der italienischen Termtech (nach Ende des Berichtszeitraums)
  • Endgültige Position hinsichtlich einer eventuellen Dividende für 2019 nach Ende des dritten Quartals

 Die Nachfrage variierte zwischen den einzelnen Marktsegmenten, wobei Produkte mit deutlichem Nachhaltigkeitsprofil, z. B. Wärmepumpen, sich weiterhin gut entwickeln. Erfreulich ist auch, dass die Nachfrage in der Halbleiterindustrie ein gutes Wachstum aufweist. Sowohl der Bereich Haushaltsgeräte als auch die traditionelle Fahrzeugindustrie und die Öl- und Gasindustrie haben sich dagegen schwächer entwickelt. Die Nachfrage nach Kaminen, die als Produkte gelten, die eher selten angeschafft werden, ist nach einer schwächeren Periode zum Ende des Berichtszeitraums wieder gestiegen. Auch wenn uns die Corona-Krise im ersten Halbjahr getroffen hat, konnten wir ihre Auswirkungen doch relativ gut parieren, sodass unsere Entwicklung für dieses Jahr bisher weiterhin stabil ist“, sagt NIBEs Konzernchef Gerteric Lindquist. 

 

„Mit unserer Unternehmensphilosophie und unserem starken Produktsortiment sind wir auf einem Markt gut aufgestellt, auf dem immer deutlicher der Übergang zu einer nachhaltigen und digitalisierten Gesellschaft zu spüren ist. Die getätigten Übernahmen sollen ebenso wie die Ausrichtung unserer eigenen Produktentwicklung unsere Position weiter stärken. Außerdem setzen wir unsere internen Bemühungen bei der Effektivisierung ebenso wie unsere sorgfältige Kostenkontrolle mit der gleichen Intensität fort.“ 

„Auch wenn die Situation in der Welt ungemein schwer zu beurteilen ist, gehen wir davon aus, dass unser Geschäft dank unserer geographischen Streuung, unserer stabilen Rentabilität und unseren guten finanziellen Voraussetzungen weiterhin stabil bleibt“, so Gerteric Lindquist und fügt hinzu: „Die endgültige Position hinsichtlich einer eventuellen Dividende für das Jahr 2019 beschließt der Aufsichtsrat zu Ende des 3. Quartals.“ 

 

Angesichts des Ausbruchs von COVID-19 möchten wir besonders auf folgenden Abschnitt auf Seite 3 des Zwischenberichts hinweisen: „Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist die Corona-Krise, die für die allermeisten Länder und Unternehmen in der Welt, einschließlich uns selbst, zu einer grundsätzlich veränderten Situation geführt hat. Auch wenn die Auswirkungen des Ausbruchs für uns im zweiten Quartal stärker spürbar waren als im ersten Quartal, war die Situation dennoch beherrschbar. Wir gehen außerdem davon aus, dass die meisten Länder im zweiten Halbjahr versuchen werden, zu einem etwas normaleren Zustand zurückzukehren. In Verbindung damit, dass unsere Produkte größtenteils notwendig und nachhaltig sind, lässt uns dies trotz aller Unsicherheitsfaktoren 


Presseinformation

Für Presse und Analysten wird heute unter +46 8 566 426 95 um 11:00 Uhr eine Telefonkonferenz (auf Englisch) mit CEO Gerteric Lindquist und CFO Hans Backman abgehalten. Für den Zugang zu den Abbildungen der Präsentation ist eine Registrierung auf www.nibe.com erforderlich.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: 

Gerteric Lindquist, CEO and Hans Backman, CFO; +46 (0) 433-27 30 00

Diese Pressemitteilung umfasst Informationen, zu deren Veröffentlichung NIBE Industrier AB (öffentlich) gemäß EU-Marktmissbrauchsrichtlinie und dem schwedischen Gesetz für den Aktienmarkt verpflichtet ist. Diese Informationen wurden am 19. August 2020 um 08:00 Uhr MEZ durch die oben genannten Personen zur Veröffentlichung übermittelt.